Jogger

Immer wieder diese empörten Kommentare und Leserbriefe von Joggern, die sich über Hunde und Halte ärgern. Der Jogger, dem ein Hund bellend nachgerannt sein soll und nicht auf die Befehle seines Herrchens reagiert habe. Die Joggerin der ein Hund im Weg stand und als sie entschleunigte, an ihr hochspringen wollte und sie fast zu Boden geworfen habe. Die Kommentare, die sich über die Versicherungen von uns Hundehaltern “er tut nichts”, “er ist ganz harmlos” lustig machen.

Diese Kommentare sind ein Beweis dafür, dass diese Jogger die Natur eines Hundes nicht verstehen. Es liegt an seinem Spieltrieb, wenn der Hund mit jemandem um die Wette rennen kann. Und das freudige Bellen gehört einfach dazu.

Es gäbe Sinnvolleres als sich in Kommentarspalten zu ärgern. Es ist nämlich höchste Zeit, dass sich Jogger mit der Natur von Hunden auseinandersetzen. Anstatt mit enormer Geschwindigkeit aus dem Hinterhalt zu überholen, besser fünf Meter vor dem Überholen auf Gehgeschwindigkeit reduzieren, ruhig und gemächlich Hund und Halter passieren und nach fünf Meter wieder beschleunigen. Wenn einem ein Hundehalter mit Hund entgegenkommt, kann man auch mal anhalten, stehen bleiben und zur Seite treten, bis der Hund vorbei ist. So wird der Hund weder erschreckt oder verängstigt noch sein Spieltrieb geweckt. Und das Ärgern hat ein Ende.

Aber wenn die Jogger das nicht lernen wollen, werden wir Hundefreunde uns dafür einsetzen, dass das Joggen nur noch auf gewissen Feld- und Waldwegen erlaubt sein wird.

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